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Suchbegriff: Politik und Verwaltung

Deutschland bemüht sich dringend darum, eine russische Raffinerie vor möglichen US-Sanktionen zu schützen, was die komplexen geopolitischen Spannungen und die Bedenken hinsichtlich der Energiesicherheit zwischen den beteiligten Nationen deutlich macht.
Das Verbrauchervertrauen in den USA sank im Januar 2026 auf den niedrigsten Stand seit über elf Jahren, da die Sorgen über einen schleppenden Arbeitsmarkt, hohe Preise und die Erschwinglichkeit von Wohnraum zunahmen. Der Index des Conference Board fiel stark, da die Verbraucher sich pessimistisch über die Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen und die zukünftige Wirtschaftslage äußerten. Trotz der sich verschlechternden Stimmung wird erwartet, dass die Federal Reserve die aktuellen Zinssätze beibehält, und die Anleger nahmen den negativen Bericht weitgehend gelassen hin, während die Aktienmärkte höher notierten.
Der US-Dollar ist gegenüber dem Schweizer Franken auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren gefallen und erreichte 0,77 CHF pro Dollar, was vor allem auf Äußerungen von Präsident Donald Trump zurückzuführen ist, der sich für einen schwachen Dollar ausgesprochen hat. Diese Entwicklung wirkt sich negativ auf Schweizer Exporteure aus, da ihre Waren auf dem US-Markt teurer werden. Unterdessen sind die Goldpreise auf Rekordhöhen von über 5.200 USD pro Unze gestiegen, da Investoren angesichts geopolitischer Spannungen und sinkendem Vertrauen in den Dollar nach sicheren Häfen suchen, wobei auch die Silberpreise entsprechend steigen.
US-Präsident Donald Trump hat Iran mit militärischen Maßnahmen gedroht, sollte das Land nicht zu den Atomverhandlungen zurückkehren und die Forderungen der USA akzeptieren, darunter die Aufgabe der heimischen Urananreicherung. Iran hat diese Forderungen zurückgewiesen und sein Recht auf fortschrittliche Nukleartechnologie für friedliche Zwecke geltend gemacht. Die USA haben eine große Flotte in die Region entsandt und Militärübungen angekündigt, wodurch sich die Spannungen im anhaltenden Atomstreit weiter verschärft haben.
Der serbische Präsident bestätigt, dass Russland aufgrund des Sanktionsdrucks bereit ist, seine Mehrheitsbeteiligung an Naftna Industrija Srbije (NIS), Serbiens einziger Ölraffinerie, zu verkaufen. Als potenzieller Käufer wird das ungarische Energieunternehmen MOL diskutiert. Der Schritt zielt darauf ab, den Raffineriebetrieb trotz der Sanktionen gegen russische Energieanlagen in Europa aufrechtzuerhalten, wobei Serbien die Sicherheit der Kraftstoffversorgung gegenüber politischen Symbolen priorisiert.
Der Schweizer Bundesrat schlägt eine vorübergehende Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,8 Prozentpunkte für zehn Jahre vor, um ab 2028 zusätzliche Ausgaben für Verteidigung und Sicherheit in Höhe von 31 Milliarden Franken zu finanzieren. Die Maßnahme erfordert eine Verfassungsänderung und wird im Sommer 2027 einer Volksabstimmung unterzogen. Die Mittel werden aufgrund der sich verschlechternden globalen Sicherheitslage für den Ausbau des Militärs, die Cybersicherheit, die Nachrichtendienste und den Grenzschutz verwendet.
Chevron verhandelt derzeit mit dem Irak über die Übernahme des Ölfelds West Qurna 2 vom russischen Unternehmen Lukoil, das aufgrund von US-Sanktionen zum Rückzug gezwungen war. Der US-amerikanische Großkonzern strebt verbesserte Vertragsbedingungen mit höheren Renditen an, bevor er sich zur Förderung des Feldes verpflichtet, das 400.000 Barrel pro Tag produziert und 10 % der irakischen Ölproduktion ausmacht. Der Irak ist kürzlich zu günstigeren Gewinnbeteiligungsverträgen für neue Felder übergegangen, aber ältere Felder wie West Qurna 2 unterliegen weiterhin weniger lukrativen technischen Dienstleistungsverträgen.
Laut dem Energieanalyseunternehmen Vortexa wird Indien im Januar 2026 voraussichtlich einen Rekordwert bei den Rohöl- und Kondensatimporten von 5,2 Millionen Barrel pro Tag erreichen. Der Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass indische Raffinerien aufgrund der US-Sanktionen gegen Rosneft und Lukoil vom russischen Rohöl abrücken und stattdessen mehr Öl aus dem Nahen Osten, Amerika und Westafrika beziehen. Diese strategische Neuausrichtung spiegelt Indiens Reaktion auf den Druck der USA und mögliche Handelsverhandlungen wider, während gleichzeitig die Sicherheit der Energieversorgung gewährleistet bleibt.
Roche wird voraussichtlich trotz politischer Spannungen mit der US-Regierung hinsichtlich der Arzneimittelpreise positive Jahresergebnisse für 2025 vorlegen. Das Unternehmen wird voraussichtlich einen Umsatz von 61,83 Milliarden CHF und ein höheres EBIT erzielen. Zu den wichtigsten Schwerpunkten zählen die Auswirkungen der Preisvereinbarung in den USA, Entwicklungen in der Forschungspipeline für Krebs- und Multiple-Sklerose-Behandlungen sowie die Verpflichtung des Managements zum Dividendenwachstum. Die Aktie hat sich mit einem Plus von 7 % in diesem Jahr besser als der Markt entwickelt.

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